Es geht auch anders...
Ein Augenzeugen-Bericht von einem, der das Andere suchte.
Und da war es! Gleich auf der Startseite von „Berlin intim“, der Tagestipp! Eine Sexparty, aber nicht irgendeine, sondern eine, wo ein Name hinter steht. Der Name ist jemanden wie mir sicher wohl bekannt, denn ich liebte ihre Filme, weil sie immer so einen ehrlichen Sex zeigte, Isabel Golden. Ja, sie fand ich schon immer geil und hin und wieder sah ich sie auf der Erotikmesse Venus, aber mit ihr reden, das blieb mir bisher versagt. Also klickte ich den Button an, um mehr über die Sexparty zu erfahren.
Der Weg zum Schloss ist von Berlin aus nicht gerade in fünf Minuten gefahren, sondern immerhin 110 Kilometer lang; doch das war mir egal. Heute wollte ich wissen, was dort ablief. Schließlich stand auf dem Flyer, dass Herrenüberschuss erwünscht ist.
Ab ins Bad, geduscht, rasiert und parfümiert stieg ich um 19:30 Uhr in mein Auto und fuhr in das verträumte Dorf kurz vor Cottbus, Milkersdorf. Mein Navi sagte mir noch 10 km und ehrlich gestanden wurde ich etwas unruhig. Rauf auf den Parkplatz, noch ein Blick in den Rückspiegel ob die Krawatte sitzt und auf geht`s . Der kleine Park vor dem Schloss wurde mit Kerzen und Fackeln beleuchtet, schon allein diese Atmosphäre versetzte einen in eine Stimmung, die mir ein wohliges Gefühl gab. Das Klingeltablot aus Messing glänzte im Kerzenschein und meine Hände zitterten vor Aufregung.
Eine Dame, gekleidet in ein aufregendes sexy Outfit, öffnete die Tür und begrüßte mich sehr liebevoll und charmant. Meinen Eintritt in Höhe von 120.- Euro entrichtete ich schon sehr gerne allein für die freundliche Begrüßung. Hätte ich mich vorher via Internet angemeldet hätte ich nur 99.- Euro zahlen müssen. Ich denke ein ganz fairer Preis für eine Sexparty.
Ich legte meinen Mantel an der Garderobe ab und ging dann in das Foyer des Schlosses. Schloss Milkersdorf ist nicht ein Schloss in der Größe wie Sanssouci, nein viel kleiner, aber dafür wärmer, gemütlicher, voller Atmosphäre, ja es strahlt schon Erotik aus, ohne dass man auch nur ein Hauch von Nacktheit sieht.
Und dann stand sie da, lächelnd reichte sie mir ein Glas Sekt: Isabel Golden, immer noch eine traumhaft schöne Frau, mit einen sehr sexy Body. Es kam mir vor als wäre sie nicht ein bisschen älter in den letzten acht Jahren geworden, seit ich sie das letzte Mal sah. Im Gegenteil, ihre Erscheinung gleicht einer Gräfin, eben eine Lady mit Stil und Niveau, die weiß wie man sich auf dem Parkett zu bewegen hat. Ok, ich mag ein bisschen voreingenommenen zu sein, aber glauben Sie mir, sie ist wahrhaftig eine echte Lady. Allein das Kleid, das sie trug, schwarz, transparent mit Federn besetzt, ihre Brüste schimmerten durch den dünnen Stoff und man sah, sie trug keinen Slip.
Es war unterdessen 22 Uhr. Noch 30 Minuten, dann sollte die obere Etage geöffnet werden, dann dürfen die Lustwiesen benutzt werden, dann sollte es wahr werden. Isabel und ihre Freundinnen luden ein, sie zu verwöhnen. Das Schloss füllte sich gut, was ich so zählte waren ca. zehn Paare, alle ausgezeichnet gekleidet, die Damen in wirklich zauberhafter, erotischer Abendgarderobe, und ich zählte so an die zwanzig Herren. Keiner in Jeans und Pullover, denn so kommt man nicht ins Schloss. Und dann war es nun so weit, einer der Mitarbeiter griff zum Mikrophon und hielt eine kleine Begrüßungsrede an alle Gäste.
Und was soll ich sagen, es sollte wohl so sein! Ich erwischte genau den Abend der Abende. Denn wie ich vernahm, war es nicht nur die Premiere der „Lady Isabel`s Gentlemen Night“, sondern auch sollten die frisch restaurierten und renovierten Lustwiesen heute abend von uns allen eingeweiht werden.
Lady Isabel begrüßte auch noch Mal alle Gäste auf das Herzlichste und bat darum, man folge ihr in die oberste Etage. Nun erkannte ich den Unterschied zwischen einem schnöden billigen Gang Bang oder einer lieblos gemachten Herrenüberschussparty und der Party mit Niveau. Die Herren sind nicht etwa losgerannt und stürmten der Gastgeberin hinterher, nein, alles verlief in einer stilvollen Harmonie. Man machte sich noch Mal frisch, trank in Ruhe seinen Drink aus und begab sich dann langsam dorthin, wo Isabel und Jasmin miteinander schmusten. Andere Paare und Herren folgten, verteilten sich auf der gesamten Etage.
Als ich meine Hose auszog, mein Oberhemd an die Garderobe hing, hörte ich die ersten Lustschreie. Was für eine Atmosphäre! War es Realität, oder träumte ich?! Ich muss ja gestehen, dass ich als geiler Bock ja schon hier und da eine Party miterlebte, aber so etwas durfte ich noch nie erleben. Beschreiben... ja, wie soll ich es beschreiben? Kennen Sie den Unterschied zwischen einer billigen Imbissbude und einem vier Sterne Gourmetrestaurant? Schloss Milkersdorf erhielt von mir fünf Sterne!
Doch weiter im Programm.
Auf einem der großen antiken Betten, mit einem wunderschönen Baldachin dekoriert, lag Isabel umringt von drei Männern, ein weiteres Paar daneben, das auch einen Solomann mit einbezog. Vor dem Bett ein Mann, der in einem Sessel sitzend sein Prachtstück reibt, eine Frau mit zwei Männern im Arm, denen sie ihre Latten polierte. Allein dieses Bild werde ich wohl nicht mehr vergessen. Das nenne ich Erotik pur! Kein billiges Gegrabsche, sondern wirklich geiler Sex, wo auch wirklich jeder auf seine Kosten kam.
Nun, ich könnte ihnen noch viel mehr erzählen, wie orgiastisch diese Nacht ablief, doch ein bisschen sollte Ihrer Fantasie überlassen bleiben.
Mein Fazit... die Fahrt hatte sich gelohnt, der Abend war für mich eine absolute Bereicherung und eines weiß ich schon heute: an der nächsten „Isabel`s Gentlemen Night“ nehme ich wieder teil. Auf jeden Fall für alle aktiven Paare, die den stilvollen Herrenüberschuss mögen, und für Herren, die trotz Geilheit Gentleman bleiben, ein absolutes Highlight!
An dieser Stelle sage ich ein dickes Dankeschön an das Schloss Milkersdorf und deren Schlossgeister. Ein besonderes Dankeschön an Lady Isabel, der Königin der Swingerszene. Danke für diese erotische Party.
Ihr heimlicher
BERLINintim-Tester
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Online seit: 21.06.2010





















