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  ZU FAVORITEN

Eine Schatzkammer mitten in der Stadt

Das Liberty - eine prachtvolle Märchenwelt für Bordell-Gänger

Für einen Besuch im luxuriösen Edelbordell Liberty hätte sogar Ali Baba die Preziosen der 40 Räuber links liegenlassen

Schöneberg – Wer kennt das Märchen „Ali Baba und die 40 Räuber“ nicht, in dem der Held es mit einer Horde Gesetzloser aufnimmt und sich dabei dank Öffnungscode aus ihrer unglaublichen Schatzkammer bedienen kann? Okay, der Berliner, den die Suche nach käuflicher Liebe zum Bordell in der Martin-Luther-Straße 14 treibt, muss keine Halunken aus dem Weg räumen und er steht auch nicht vor einem Felsentor, sondern nur vor einer, zugegeben, etwas verlebten Fassade. Insofern hinkt der Vergleich mit der Geschichte aus Tausendundeiner Nacht natürlich. Zumal der Held nicht „Sesam, öffne dich!“ rufen muss, wenn er die Treppen in den 2. Stock hinter sich hat und dann vor dem feinen, schick beleuchteten Messingschild mit der Aufschrift „Liberty“ steht - das betätigen der Klingel reicht. Und dennoch: Wenn sich das „Tor“ von dienstbarer Hand öffnet und der erste Schritt in das Edelbordell getan ist, ist man sich gewiss: So muss sich der arme Holzverkäufer in der mit Gold, Geschmeide und edlen Stoffen vollgestopften Höhle der Bösewichte gefühlt haben.

Denn was sich hinter der Tür befindet, hat mit dem davor absolut nichts gemein. Es ist als ob man eine andere Welt betritt. Schwere, wertige Teppiche liegen aus, geschmackvolle Bilder zieren die Wände, auf eleganten Sideboards stehen auserwählte Dekorationselemente, rote Vorhänge an den Durchgängen lassen vergessen, dass dieses Geschoss einst zunächst schnöde Büroräume und später eine Zahnarztpraxis beherbergte. Das Ambiente im Flur ist nicht nur edel, man fühlt sich auch auf Anhieb wohl und willkommen. Wie Ali Baba kommt auch der Abenteurer der Neuzeit nicht aus dem Staunen heraus. In dem kleinen Raum, wo der Gast unter Umständen auf sein Sex-Date mit seiner Lieblings-Liberty-Perle warten muss, steht ein grandioser Ledersessel, Marke „Bekommt man nicht im schwedischen Möbelhaus“. Einmal Platz genommen, beginnt sie schon, die kurzfristige Flucht aus dem Alltag, die sehnlichst herbeigewünschte Entspannung.



Von stillen und kreativen Geistern...

Ein Elektro-Kamin schafft angenehme Atmosphäre. Hier würde auch Großvater gerne sein Abend-Pfeifchen rauchen, so gemütlich ist es. Auf dem Sims steht ein in Leder gebundenes Gästebuch. „Haben mir die Mädels zum 10. Geburtstag des Libertys in diesem Jahr geschenkt“, sagt Liberty-Chefin Maxi, die gerade hereingekommen ist, „guck ruhig rein!“. Leseproben bestätigen das, was man im Einfluss des ersten Eindrucks ohnehin vermutet hatte. Die Kunden sind durch die Bank zufrieden. Einige heben das Date an sich und den Service bestimmter Mädchen hervor, andere sind von der außergewöhnlichen Einrichtung und Atmosphäre begeistert, wieder andere bedanken sich bei Gastgeberin Maxi einfach für „eine wunderschöne Zeit“. Normalerweise würden sich jetzt die Mädels vorstellen und unser Ali Baba würde dann einer der drei Hausdamen des Libertys verraten, welche Liebesdienerin ihn mit auf eine der 15 prachtvollen Liebesnester nehmen soll, die es hier gibt. Ganz so, wie es eben in den meisten Berliner Bordellen üblich ist. Heute läuft die Schatzsuche aber einmal anders. Denn es gibt hier nicht nur die schönen Frauen, sondern viele Ausstattungs-Kleinode zu entdecken. Also raus aus dem Lümmel-Sessel – schade, eigentlich.

Maxi geht voraus. Säulen, Skulpturen und Pflanzen machen die verwinkelten Gänge zwischen den Zimmern wohnlich, ohne aber den Besucher zu überfrachten. Ab und an biegt die Besitzerin in die Zimmer ab, die gerade frei sind. Der gute Geschmack und die Noblesse setzen sich überall fort, Vollholzmöbel, edle Accessoires und Einzelstücke, wohin das Auge reicht. Fast ist man ein wenig erschlagen von der Vielfalt. Die Farben harmonieren, alles ist unheimlich sauber, kaum ein Staubkorn trübt den Glanz dieser Schatzkammer. „Dafür sorgen meine stillen Geister. Ich beschäftige drei Putzfrauen, die zwar keiner sieht, die aber jeden Tag hier unterwegs sind und alles reinigen“, sagt Maxi. „Es ist insgesamt ein Riesenlogistikapparat zu koordinieren, das ist meine Aufgabe. Viele sehen das gar nicht.“ Dass sich der Vergleich der Ali-Baba-Saga in den Kopf schmuggelt, wenn man das Liberty betritt, ist übrigens nicht nur dem Kontrast zwischen drinnen und draußen geschuldet. Maxi nennt ihr Etablissement selbst ganz bewusst „romantische Märchenwelt auf zwei Etagen“. Sie selber hat es so eingerichtet. „Ich sehe ein leeres Zimmer und habe es schon fertig vor Augen. Mir ist eben räumliche Vorstellungskraft gegeben“, sagt die Betreiberin und zuckt mit den Achseln. Die Frage nach dem kreativen Geist in diesem Haus ist damit auch geklärt.



Der Weg war nicht immer leicht

Exkurs. Zwei Etagen? Das war nicht immer so. Und Maxi wollte eigentlich auch nicht unbedingt ein derart großes Bordell führen. Sie eröffnete es im Jahr 2004 in der Lietzenburger Straße, das Geschäft florierte und sie expandierte. Doch nach einem verlorenen Gerichtsprozess 2007 musste Maxi umziehen. „Ein Jahr war es in Berlin damit losgegangen, dass das Bauamt die Bordelle in Wohn- und Mischgebieten schließen wollte“, erinnert sie sich. „Als ich mich entschlossen hatte, mich dagegen zu wehren, war aus juristischer Sicht alles schon zu weit fortgeschritten.“ Sie musste die ursprüngliche Adresse dicht machten und sich in aller Eile eine neue Immobilie suchen. In der Martin-Luther-Straße 14 wurde sie fündig. „Reines Glück, weil das noch so ein „Goldener Fleck“ in zentraler Lage war, wo einer Neueröffnung rechtlich nichts im Wege stand.“ Kurios sei es schon auch gewesen, weil sie an diesem Standort zuvor sicher 100 Mal vorbeigefahren sei, ohne davon zu wissen.

Auch mit ihrem zweiten Bordell, dem „Prestige“, musste Maxi vor Gericht. Nach langem juristischen Kampf mit der Stadt Berlin stand 2009 fest: Dieses Etablissement durfte bleiben. Dennoch verkaufte sie es; weil das Liberty stetig gewachsen war und damit genug ihrer Zeit in Beschlag nahm und: „Weil ich nicht mehr konnte“, wie Maxi sagt. Für ihren Geschmack hätte deshalb auch eine Etage in der Martin-Luther-Straße ausgereicht. Doch es kam anders. Per Zufall habe sie "irgendwann nach zwei, drei Jahren" erfahren, dass die Hausverwaltung die Etage unter dem Liberty neu vermieten wolle – ausgerechnet an ein anderes Bordell. „Das hätte bloß Ärger gegeben. Also habe ich mich auch beworben.“ Mit Erfolg. Maxi bekam den Zuschlag und ihre Voraussetzung erfüllt: Einen eigenen Zugang zu den neuen Räumen von der oberen Etage aus. „Sonst hätten die Mädchen durch das Treppenhaus laufen müssen.“ Heute misst ihr Bordell stolze 600 Quadratmeter. Exkurs Ende.



Das Sultanzimmer - ein 40-Quadratmeter-Juwel

„Das war eigentlich auch ein Arbeitszimmer“, sagt die Bordellbesitzerin am Ende des Ganges. „Das habe ich in eine Umkleide für die Mädchen umfunktioniert.“ Jedes Modell hat hier einen Spint, das großzügige Zimmer liegt gleich neben dem Aufenthaltsraum und der Küche. Überall leicht bekleidete Sahneschnitten, Ali Baba wäre angesichts dieser Schätze schon wieder erschlagen gewesen. „Ich bin Fibi, die Frechste hier“, sagt eine zierliche Maus in heißer Wäsche und grinst über das ganze Gesicht. Die anderen Lustgirls um sie herum kichern, die Stimmung ist gut bis ausgelassen. „Auch eine meiner Aufgaben“, sagt Maxi: „Zusehen, dass es den Mädels gut geht.“

Hier im Liberty geht es ihnen offensichtlich sehr gut. Eine großzügige Garderobe zum Beispiel gibt es in der Branche wohl nicht oft, geschweige denn, dass es so etwas in grauer Vorzeit gegeben hätte. „Vor dem Prostitutionsgesetz 2002 hätte ich mich damit sogar wegen Förderung der Prostitution strafbar gemacht“, sagt die Betreiberin. Es geht wieder in die andere Richtung, nicht ganz zurück zum Eingang, sondern die Treppe runter, in besagte untere Etage. Dort hatte Maxi noch bis vor kurzem ihr Büro. Daraus hat sie jetzt ein sensationelles Sultan-Zimmer gemacht – mit super komfortabler Sitzgruppe, einem gewaltigen runden Bett und einem ausladendem und erhöht installiertem Whirlpool – einer von fünfen im Liberty. Der Holzverkäufer aus unserem Märchen hätte beim Anblick dieses 40-Quadratmeter-Juwels feuchte Augen bekommen. Maxi hat ihre Kreativität wieder einmal voll ausgelebt. Genauso wie im Fürstenzimmer mit Tanzstange und riesigem Spiegel an der Wand – für den besonderen Liebesakt, betrachtet aus allen Perspektiven. Kein Raum im Liberty ist wie der andere, nirgends wurden Kosten und Mühen gespart.



Manege frei!

Für die ganz verborgenen Wünsche der Besucher steht sogar eine „Bizarre Manege“ zur Verfügung. Sie umfasst ein bestens ausgestattetes Domina-Zimmer und einen Klinikbereich. Und wer dabei Lust empfindet, von der scharfen Lehrerin mit der Rute eine auf den nackten Hintern zu bekommen, kann sich in einem kleinen Klassenzimmer ausleben. Übrigens können auch die, die mit der käuflichen Liebe wenig am Hut haben – der brave, monogame Ali Baba zum Beispiel -, in den Genuss des exquisiten Interieurs kommen, wenn sie nämlich eine der Luxussuiten aus dem „Rent A Room“-Programm mieten. Fast ist es überflüssig zu erwähnen, dass dieser Liebestempel behindertengerecht ausgebaut ist. Ohne Zweifel - das Liberty ist eines der Highlights des Berliner Gewerbes, wenn nicht gar das Highlight überhaupt.

Doch wie gelangt man zu einem so schlüssigen Konzept, wie es hier umgesetzt wurde? Wie erreicht man es als Betreiberin eines Bordells, dass sich Gäste wie Dienstleisterinnen pudelwohl und wie in einem Paralleluniversum fühlen? Ohne Frage: In der ganzen Machart des Libertys steckt eine Unmenge von Herzblut. Maxi liebt ihren Job merklich. Aber ihr großes Plus liegt woanders: Sie hat selber als Liebesdienerin gearbeitet und in dieser Zeit jede Menge Erfahrung gesammelt. „Ich war früher sehr neugierig, war acht Jahre lang non stop in verschiedenen Bordellen tätig. Ich habe in dieser Zeit viele Fehler der Betreiber gesehen und die wollte ich eben nicht machen“, sagt die Liberty-Chefin. „Ich muss aber auch zugeben, dass ich meinen Laden nach dem Prostitutionsgesetz 2002 eröffnet habe, das war das alles ein bisschen einfacher.“

Maxi ist stolz, ein Bordell zu betreiben. Warum ihr an ihrem „superschicken Liebestempel“ so viel liegt? „Das verrät doch schon der Name. Dieser Laden ist meine Freiheit“, sagt sie. Man kann sie verstehen. Hier kann sie sich und ihre Kreativität ausleben, hier sollen sich auch die Gäste „frei“ fühlen. Kein erotischer Wunsch soll hier peinlich sein, offen kann über Vorlieben und Neigungen gesprochen werden. Menschlichkeit und Luxus verbinden sich also in diesem Edelbordell zur perfekten Voraussetzung für ein unvergessliches Liebesabenteuer. Ob wohl Ali Baba für einen Besuch im „Liberty“ die Schätze in der Räuberhöhle hätte links liegen lassen? Ein, zwei Nächte lang bestimmt.



Matthias Vogel

Liberty

Sedcard 2881
 
 
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Liberty
Entree
Entree
Apricot-Zimmer
Apricot-Zimmer
Sultan-Suite
Sultan-Suite
Cream-Room
Cream-Room
Bordeoux Room
Bordeoux Room
Gold Room
Gold Room
Blue Room
Blue Room
Gold Room
Gold Room
Bordeaux Room
Bordeaux Room
Fürsten Suite
Fürsten Suite
Fürsten Suite
Fürsten Suite
Green Room
Green Room
Natur Room
Natur Room
Red Room
Red Room
Red Room
Red Room
Silver Room
Silver Room
Silver Room
Silver Room
Silver Room
Silver Room
Masage Room
Masage Room
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Adresse & Anfahrt

Martin-Luther-Str. 14
10777 Berlin Schöneberg
klingeln bei: Agentur Liberty
- Parkplätze auf dem Hof (2 E/h)
- nahe dem KaDeWe
- U-Bahn Wittenbergplatz
- U-Bahn Viktoria-Luise-Platz

Öffnungszeiten

Heute von 10:00 bis 22:00 Uhr
Donnerstag
von 10:00 bis 22:00 Uhr
Freitag
von 10:00 bis 22:00 Uhr
Samstag
von 12:00 bis 20:00 Uhr
Sonntag
von 12:00 bis 20:00 Uhr
Montag
von 10:00 bis 22:00 Uhr
Dienstag
von 10:00 bis 22:00 Uhr
 +49 30 21...
Nur private Kontaktaufnahme gestattet.
Keine Werbeanrufe!
Bitte sage dass du Liberty auf BERLINintim.de gefunden hast.

  +49 30 2110702

Infoband - Immer für Sie geschaltet
Sie können einfach anrufen.


Im Hause Empfangen**

**Nicht immer sind alle Modelle anwesend. Bitte erfrage die Anwesenheit ggf. telefonisch.

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